Philosophieren, sinnieren, grillieren

30.06.2020

Was hat mich durch die Coronazeit getragen? Am Philosophieabend der Behindertenseelsorge war das eine der Fragen. Und kam Gutes vom Grill auf den Tisch.

Am Donnerstag, 25. Juni, kamen sechs Frauen und Männer zum Philosophieabend für Menschen mit einer körperlichen Behinderung zusammen. Seit dem Corona-Lockdown war dies das erste Angebot der Behindertenseelsorge der katholischen Landeskirche, das wieder besucht werden konnte. Es war gleichzeitig die Gelegenheit, die neue Rollstuhlrampe einzuweihen, die auf den Balkon des Hauses am Abendweg 1 in Luzern führt.

Die Teilnehmenden erzählten sich gegenseitig, was sie in der Coronazeit getragen hatte und welche Geschichten, Weisheiten oder philosophischen Gedanken ihnen in dieser Zeit hilfreich waren. Dazu sang die Runde einige Lieder und genoss Köstlichkeiten vom Feuergrill, der auf dem Balkon angezündet wurde.

Für alle war zu vorgerückter Stunde klar, dass dies nicht der letzte «Philosophieabend mit Bräteln» war, den sie genossen hatten. Das Beisammensein und Austauschen über wichtige Lebensfragen tut Menschen mit und ohne Behinderung gut und wird in dieser oder ähnlicher Form sicher nächstens wiederholt.

Die neue Rollstuhlrampe auf den Balkon hält: Brigitte Kunz testet sie mit Erfolg. | © 2020 Bruno Hübscher
Teilen Sie diesen Beitrag auf   und

Zum Philosophieabend der Behindertenseelsorge gehörte auch das gemeinsame Znach auf dem Balkon der katholischen Landeskirche. Von links: Gilles Löhle, Brigitte Kunz, Heidi Bühlmann und Bruno Hübscher von der Behindertenseelsorge, Florian Brun und Sonja Schmitter. | © 2020 Behindertenseelsorge